Europa für Niedersachsen

Trans-Fair

Jungen Menschen aus Heimerziehung und Vollzeitpflege Übergänge zu weitergehenden Hilfesystemen verschaffen

Stiftung Universität Hildesheim

in Zusammenarbeit mit

Projektansatz

Junge Menschen, die in Heimen oder Pflegefamilien aufgewachsen sind und sich im Übergang in ein eigenverantwortliches Leben befinden (sog. Care Leaver), sind in ihrer sozialen und wirtschaftlichen Teilhabe signifikant benachteiligt. Besonders in ländlichen Regionen finden sie nach der Erziehungshilfe kaum Infrastrukturen für weitere Begleitung und Zugänge zur Arbeitswelt.

Mit dem Projekt „Trans-Fair“ wird erstmals in Deutschland das starre und versäulte Hilfesystem aufgebrochen und die bestehenden Angebotsstrukturen durch die Vernetzung von Fachdiensten, neue Beratungsformen wie bspw. Onlineberatung sowie die Etablierung von ehrenamtlichen Paten/innen weiterentwickelt. In die Entwicklung der Beratungs- und Betreuungsangebote werden die jungen Erwachsenen dabei partizipativ eingebunden. Passgenaue Zugänge in die vorgehaltenen Angebote werden geschaffen sowie neue Beratungsformen und -medien für eine infrastrukturelle Weiterentwicklung der Daseinsfürsorge, insbesondere im ländlichen Raum entwickelt. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Projektdauer:

1. September 2017 – 31. August 2019

Kontakt:

Stiftung Universität Hildesheim
Severine Thomas
Universitätsplatz 1
31141 Hildesheim
Tel. 05121 88311728
severine.thomas@uni-hildesheim.de