
(Foto: Linda Paul)
770 Jahre Verantwortung für Menschen – Jubiläum des Stifts zum Heiligen Geist Hannover
Am 11. Juni 2026 feierte das Stift zum Heiligen Geist Hannover sein 770-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft würdigten das langjährige Engagement der Einrichtung für soziale Verantwortung und Fürsorge.
Gegründet im Jahr 1256 als Hospital für kranke, arme und hilfsbedürftige Menschen, hat sich das Stift über die Jahrhunderte zu einem modernen Sozial- und Pflegeunternehmen entwickelt. Trotz aller Veränderungen ist der Grundgedanke bis heute derselbe geblieben: Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen zu unterstützen und Teilhabe zu ermöglichen.
Dass das Stift nicht nur auf eine lange Geschichte zurückblickt, sondern auch Zukunft gestaltet, zeigt das von der Stelle für Soziale Innovation der LAG Freie Wohlfahrtspflege Niedersachsen begleitete Projekt „LEBENSWANDELN – Betreutes, inklusives Wohnen im Rats- und von-Soden-Kloster“.
Dort entsteht eine inklusive Wohn- und Lebensgemeinschaft für ältere Menschen mit und ohne geistige Behinderung, die soziale Teilhabe und nachbarschaftliches Miteinander fördert. Bereits Ende April konnten sich zwei der drei Stellen für Soziale Innovation bei einem Besuch vor Ort ein Bild vom aktuellen Projektstand machen.
Ein weiteres Zeichen dieses Engagements setzt das Stift am 27. Juni 2026 mit der Motorrad-Demonstration „Gemeinsam stark gegen Altersdepression“. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Klaus Kukla, Oberstaatsanwalt a. D. und Vorstandsmitglied der Robert-Enke-Stiftung. Der Demonstrationszug startet um 10 Uhr an der Heinz von Heiden Arena und endet am Stift zum Heiligen Geist in der Bult. Dort beginnt ab 13 Uhr ein öffentliches Fest, das über das Thema Altersdepression informieren und Begegnungen ermöglichen soll.
Kristina Andabak
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